Monea erweitert seine Rondenproduktion in Kremnitz

12. Juli 2018 – Kremnitz mit einer der ältesten noch aktiven Münzstätten der Welt hat eine lange Tradition in Sachen Rondenfertigung und Münzprägung. Monea hat den dortigen Betrieb erweitert und am 9. März 2018 die vollstufige Produktion mit allen Produktionsschritten im Haus aufgenommen. Herzstück der Erweiterung ist die moderne Galvanisieranlage, mit der die kleine, aber feine Fabrik in Kremnitz nun dass komplette Spektrum an Münzronden bietet. „Ehe wir unsere moderne Galvanisieranlage hatten, mussten wir unser Material zum Teil nach Deutschland bringen, um die Oberflächen zu beschichten. Nun haben wir alles unter einem Dach vereint“, so Geschäftsführer Thomas Köninger. 

Das Monea-Team im Werk Kremnitz.

Das Monea-Team im Werk Kremnitz.

Er ist stolz auf seinen neuen Betrieb mit den rund 3.500 qm Produktions- und Lagerfläche: „In Kremnitz haben wir nicht nur ein niedriges Kostenniveau, sondern auch eine hoch motivierte, bestens ausgebildete Mannschaft, die nun mit modernster Technologie Ronden produzieren wird. Durch diese Kombination sind wir flexibel und kundenorientiert. Wir können damit beste Qualität zu einem konkurrenzfähigen Preis liefern. Und das auch noch, ohne die Umwelt mit Abwässern zu belasten.“

Vor nicht einmal einem Jahr entschied sich die Firmenleitung, den Standort Kremnitz / Slowakei beizubehalten und eine moderne Galvanisieranlage zu integrieren. Es dauerte nur 11 1/2 Monate von der Entscheidung bis zum Anlaufen des Galvanisierprozesses. Es wäre nicht möglich gewesen, in dieser kurzen Zeit alle notwendigen Genehmigungen für einen derartigen Betrieb zu bekommen, hätte sich die Firmenleitung nicht schon sehr früh auf etwas Grundsätzliches festgelegt: Der Betrieb, der Stanzen, Oberflächenbearbeitung und Galvanik umfasst, funktioniert in einem völlig geschlossenen Wasserkreislauf. Lediglich das gebrauchte Wasser des Geschirrspülers und der Toiletten wird in die kommunale Abwasserentsorgung abgegeben. Alles andere wird mittels modernster Vakuumverdampfer von H2O gereinigt und wiederverwendet. „Ich habe Kinder,“ so Thomas Köninger, „und deshalb bin ich mir meiner Verantwortung für die Zukunft unserer Umwelt ständig bewusst.“

Die neue Produktionsstätte mit ihrem modernsten Maschinenpark produziert Ronden aus Edelstahl, Aluminium, kupferbasierte Buntmetalle wie Nordic Gold, CuNi25 und Alubronze. Auch Bimetall ist möglich. Sie galvanisiert Kupfer, Messing, Nickel, einzeln oder als Mehrschichtsystem.
Monea kann derzeit in der ersten Stufe der neuen Rondenproduktion bis zu 8.000 Tonnen Ronden pro Jahr stanzen und rändeln. Platz für Erweiterungen ist vorhanden.

Die Adresse des neuen Betriebes lautet: monea coin technology s.r.o., CSA 232/99, SK 967 01 Kremnica, Slovakia; für Anfragen kontaktieren Sie Thomas Köninger.

Und hier geht’s zur neuen Website von Monea.

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